Muttertag und Vatertag
Diese Texte habe ich ausschließlich für meine Eltern geschrieben.
Darin verewigt meine tiefe Dankbarkeit, für einfach alles.
Danke Mama
Schwarz um mich hat sich dem Licht ergeben
Stille weicht Stimmen, die sich raunend um mein Köpfchen bewegen
Hände mich zu sich
Hoch heben mich auf ein Tischchen legen
Ich hör mich schreien will mich regen
Solang durft ich im Warmen schweben
So schnell wurds kalt und unwirtlich
Alls um mich scheint so unwirklich
Wo bin ich?
Ich schrei mit Herz und Seele
Bis eine mir vertraute Seele an ihr Herz mich rückt
Ihr Gesicht an meines drückt
Mein Bäckchen küsst
Nie hab ich Liebe gemisst.
Mit nichts das ich je schenken kann kann ich genug dir danken für welch Geschenk du mir gegeben
Mein Leben.
Ein Kaktus in der Wüste
Ein Kaktus in der Wüste steht, sowie er steht dort –allein,
ein niemand an ihm vorrübergeht,
möcht er nicht mehr einsam sein.
So nimmt der Kaktus von sich ein Stück, voll Freude in ihm ein Funken Leben erglüht, mit dem Funken der Kaktus seiner Stück, achtsam in die Erde gedrückt.
Und trotz Mangels an Wasser,
der Kaktus stets seiner Werke gießt,
hat von Wasser zu wenig, wird schwächer und blasser,
doch durch Mühe nun endlich ein Pflänzchen sprießt.
Dank hegen und pflegen aus der Pflanze zart,
ein zweiter Kaktus wächst heran, so lang alleine ausgeharrt,
des großen Kaktus Arbeit trägt Früchte fortan.
Und wie der kleine und der große Kaktus stehen zu zweit,
passen sie nun gemeinsam ihre Zeit,
bis sich eines Tages ihr Weg dann teilt,
doch im Herzen auf immer beider Liebe verweilt.
Danke, großer Kaktus alias Mama, für deine Liebe und deine Aufopferung.
Danke Papa.
Ein Kindlein einst am Fuß des Berges Leben
in den Armen der Mutter behütet lag
die Mutter versucht ihm alles zu geben
auf dass es den Berg sicher erklimmen dann mag.
Den steinig Weg trug sie es täglich
ein Stückchen höher und weiter
ihr eigen Leben verblieb dabei kläglich
das Kind, kaum auf eigen Beinen stehend, bewegte sie nicht zu scheitern.
Eines Tages, die Mutter ausgelaugt
trifft sie einen Mann am Weg
Kummer über Sorgen aufgestaut
sich für jenen Tag für sie legt,
und der Mann ist stark und bereit zu tragen
das Kind zu Berge mit ihr
kam in ihr Leben ohne zu fragen
kamst in mein Leben, da war ich vier.
Und als ich anfing selbst Wege zu erkunden
halfst mir meinen rechten Weg zu finden
und hab ich mich doch am falschen zerschunden
warst bereit mich zu trösten und Wunden zu verbinden.
Trotz Treffen auf Felsen und Gefahren
die entstanden Glück zu zerschlagen drohten
konnten wir Familie wahren
danke für Liebe und Schutz die du uns bis heute geboten.
Sogar einen Bruder habt ihr mir geschenkt
ihm ists noch tiefer am Berge zu stehn
ihr ihm seine Wege noch lenkt
dank euch, bin ich sicher, mich heut auf den glücklichsten Weg zu verstehn
ich hoff, meinem Bruder wird es gleich dann ergehn.
Von meinem rechten Wege aufdann
hab ich dir Blumen gebracht
von Feldern der Glückseligkeit die sich meiner aufgetan
wollt teilen mit dir ihre Farbenpracht.